Fischfutter

Unsere Zierfische brauchen je nach Größe, Vorlieben und Lebensraum unterschiedliche Nahrung. Und das möglichst in kleinen Portionen mehrmals täglich. Die Fische sollten das Futter in einem Zeitraum von bis zu 3 Minuten gefressen haben. Eine Faustregel besagt, dass die Futtermenge dem Durchmesser seiner Augen entsprechen sollte. Das kann man sicher nicht verallgemeinern, ist zur ersten Orientierung aber ganz nützlich.
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Welches Fischfutter ist das richtige?

Dem heutigen Aquarianer bietet sich mit dem handelsüblichen Trockenfutter eine bequeme und saubere Möglichkeit den größten Teil seiner Aquariumbewohner zu ernähren.
Flockenfutter und gefriergetrocknete Futtertiere gibt es in großer Auswahl und auch für die Bewohner der unteren Wasserschichten ist fertiges Fischfutter in Tablettenform auf dem Markt.


Nun gibt es jedoch eine ganze Reihe Zierfischarten, welche sich nur durch die Zugabe von Lebendfutter züchten lassen oder ausschließlich dieses fressen. In den meisten gut geführten Zoofachgeschäften kann man eine Reihe lebender Futtertiere kaufen. Häufig sind weiße Mückenlarven, rote Mückenlarven und schwarze Mückenlarven, sowie Wasserflöhe, Tubifex und Grindalwürmer im Angebot. Mikrowürmer und Artemia salina Krebse eignen sich sehr gut für Jungfische und sehr kleine Zierfischarten und kann man ohne großen Aufwand zu Hause selber züchten.

Wer die Lagerung lebender Futtertiere scheut, kann diese auch als Frostfutter kaufen. Insbesondere die schwarzen Mückenlarven sind gefroren leichter zu bekommen und werden von den Fischen gerne genommen.

Manche Zierfischarten akzeptieren auch Ersatzfutter, welches man normalerweise im Haushalt hat. Pflanzenfresser nehmen sehr gerne Spinat oder Salat. Einige kleinere Fischarten und auch Jungfische lassen sich notfalls mit etwas hartgekochten Ei ernähren. Größeren fleischfressenden Fischen kann man hin und wieder rohes Fleisch (vorzugsweise Rinderherz oder Hackfleisch) reichen.